Die Heinrich-Böll-Schule ist eine staatliche Schule mit dem Förderschwerpunkt kranke Schülerinnen und Schüler und beschult Jugendliche, die stationär in der Klinik Vitos Rheingau gGmbH Rheinhöhe aufgenommen sind.

Wir bieten Unterricht für alle Bildungsgänge von Klasse 5 bis 10, auf der Grundlage der für alle Schulen gültigen Lehrpläne, an.
Es ist uns wichtig, die Schülerinnen und Schüler an ihrem jeweiligen individuellen Leistungsstand „abzuholen“ und einen möglichst problemlosen Anschluss an die Stammschule zu ermöglichen.

An der Heinrich-Böll-Schule werden ausschließlich Patientinnen und Patienten der Klinik Rheinhöhe (Kinder- und Jugendpsychiatrie) beschult. Aus diesem Grund erfolgt die Anmeldung an unserer Schule durch den behandelnden Therapeuten. Der Kontakt zur Stammschule kann nur erfolgen, wenn die Eltern bei der Aufnahme in der Klinik eine entsprechende Schweigepflichtsentbindung abgegeben haben. Diese wird, ebenso wie die vom Therapeuten festgelegte Anzahl der Unterrichtsstunden, der Schulanmeldung beigelegt.

Die schulische Aufnahme beginnt mit einem ersten Gespräch zwischen Schulleitung und Schülerin/Schüler. Daraufhin wird ein individueller Stundenplan (in der Regel 15 – 25 Wochenstunden) erstellt, der vorrangig die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen/Arbeitslehre abdeckt.

Die Klassen werden nach Jahrgangsstufen (5 – 10), unabhängig vom Bildungsgang, zusammengestellt.

Ein paar Zahlen zur Heinrich-Böll-Schule:

  • Gesamtschülerzahl: max. 51
  • Klassengröße: max. 8 Schülerinnen/Schüler
  • Anzahl der Lehrkräfte: 7
  • erteilte Unterrichtsfächer: Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Latein, Geschichte, Politik und Wirtschaft, Arbeitslehre, Erdkunde, Biologie, Wahlpflichtunterricht, Musik, Kunst